Geschichte der K.V.Bergbabys

2018
Januar

Die Klubtour fand bei sensationeller Beteiligung von 8 Babys und weiteren 7 Gästen statt. Dichtes Gewusel im Fahrerlager zu Beginn der Tour und leichte Schneeschauer sorgen für den notwendigen Schwung. Aufgrund der guten Trainingssituation der meisten Teilnehmer wurde vom Tourenleiter zu Beginn der Tour noch eine Extraschleife über die Teebude eingebaut. Erste ordentliche Rast dann in der Dvoracki bei zweierlei Sorten Riesengebirgssuppe. Eine zweite Gruppe zog direkt weiter, um in der Martinsbaude schonmal ausreichend Plätze zu besetzen. Der Rest ist schnell gemacht, auch wenn mitunter verhaltene Kritik am Zustand der Loipe geäußert wurde.
Ein Blick aus den Fenstern der luxuriösen Appartments in der Wiesenbaude verhieß auch für den Sonntag kein so schlechtes Wetter. Erst draußen stellten wir fest, dass ein feiner Sprühregen eingesetzt hatte, welcher auch sofort gefror. Ab der Pertersbaude blies uns zudem ein kräftiger Sturm direkt entgegen. Mitfahrer ohne Winterspeck auf den Hüften mussten sich dem ganz schön entgegenstemmen, um auf den Beinen zu bleiben. Selbst auf steileren Abfahrten musste beherzt geskatet werden, um vom Sturm nicht wieder den Berg hinauf geschoben zu werden. Alle sind am Ende gesund in der kühlen Voseckerbaude angekommen und hatten viel über ihre persönlichen Grenzerfahrungen zu erzählen. Dem Tourenleiter gilt erneut unser Dank für die tolle Organisation!

März

Altersgerechtes Anklettern am noch gar nicht so warmen Papststein. Damit das Bodenpersonal nicht anfriert, hat Glatze kurzerhand eine Indoor-Party-Höhle organisiert. Ab da hat keiner mehr gefroren. Also der Kasten Landskron war alle. Blacky, wie ist das mit dem alkoholfreien Radler ausgegangen?

April

Die Aprilklubtour führte 8 Bergbabys samt Anhang (u.a. zwei Großfamilien) und Freunden zum Teichsteinwächter. Super Beteiligung. Uns empfing trockener, warmer Fels mit vielleicht einer Prise zuviel Wind. Geklettert wurde eigentlich alles, was auf der VII-er Speisekarte steht. Die Seilschaft Glatze-Gunter klettert bereits die zweite Klubtour einen glatten VII-er Schnitt. Das wird spätestens zum Stiftungsfest interessant. Das Fehlen vom alkoholfreien Radler wurde nicht weiter thematisiert. Lag vielleicht am Kasten Landskron. Zu Erwähnen ist auch noch, dass es keine wiederholten Entgleisungen in der Kleidungsordnung gab. Ausklang in der Buschmühle.

Juni

Kobi hatte bei hochsommerlichen Temperaturen in das Gebiet zwischen Türkenkopf und Talwächter geladen. Einige potentielle Teilnehmer haben sich durch vorabendliche, mittelschwere Gewitter abschrecken lassen. Glücklicherweise sind im Zielgebiet nur wenige Tropfen gefallen und der Tag drohte wieder ordentlich heiß zu werden. Da der Wunsch des Klubtourenleiterts die Krümelkante am Feldkopf war, musste dieses Unterfangen an den Beginn des Klettertages verlegt werden. So wurde die Kante für geraume Zeit in Beschlag genommen. Alles lief wie am Schnürchen. Nach weiteren kleinen Zielen wurde ein Gewittergrollen am Himmel als Grund für den Gang zum Hermann genutzt. Die innere Felsampel sprang bei allen auf rot und so wurde der Weg ins Tal angetreten. Dort fand das Zusammentreffen mit dem amtierenden Wanderleiter Ralle statt. Auch an diesem Tag tobte das Gewitter wieder ringsum, nur nicht in Rathen. Lustiges Geklöne beim verdienten Bier, ehe der Heimweg angetreten wurde.

Juli

Effendi hatte bei hochsommerlichen Temperaturen die ehrenvolle Aufgabe, uns ins Felsengebirge zu führen. Unter Soufflierung einiger GMs wurde das Passende in den Affensteinen gefunden. Das Zielgebiet lag um Brosinnadel, Amboß und Flachsköpfe. Eine Seilschaft schaffte es sogar in die obere Etage (Gipfelbubenkopf, Leuchterweibche-Vorkopf). Bei den meisten haben zwei Wege in der Hitze gereicht. Effendi hatte den Durst der Bergfreunde etwas unterschätzt und bei den isotonischen Getränken gespart. Die drei verlorenen Biere (Foto) mussten für die after-climb-party am Strand der Kirnitzsch reichen.
(Glatze, Moritz, Ali, Gunter, Steffi, Effendi)